9. Radreisetag Latina – Sperlonga 80 km, 400 hm

Für die neue Gruppe ist dies der 2. Radreisetag. Man lernt sich untereinander etwas besser kennen und kennt auch schon den einen oder anderen Namen.

Wir hatten wieder traumhaftes Radelwetter mit strahlendem Sonnenschein.

Sabaudia

Sabaudia wurde während des faschistischen Regimes 1933 unter Mussolini vollkommen neu erbaut. Der Baustil ist kantig und schlicht und wird auch als faschistischer Baustil bezeichnet.

Hier wohnten die Arbeiter, die die Pontinischen Sümpfe im Hinterland trocken legten, um somit der weit verbreiteten Malaria  Einhalt zu gebieten.

In Sperlonga luden wir alle Räder in den Hänger und sind dann an Neapel vorbei gefahren. Sehr häufig konnte man den Vesuv und für einen kurzen Moment auch Pompeji vom Bus aus sehen.

8. Radtag von Castel Gandolfo nach Persicara ca. 65km, ca. 200 hm

Zuerst noch eine kleine Info zu unseren Rädern. Wir haben die Räder von Sabine und Thomas nun doch nicht genommen, weil wir jetzt mit den Victoria-E-Bikes von Launer ganz gut klar kommen. Die Bremsen funktionieren einwandfrei und wir können unsere eigenen Akkus nutzen, weil sie kompatibel sind. So können wir unterwegs gut einschätzen wieviel Power wir geben können.

Auf jeden Fall ist gestern die zweite Gruppe eingetroffen, mit der wir gemeinsam nach Sizilien fahren. Wir haben außerdem zwei neue Busfahrer, den Bernd und den Georg. Den Bernd kennen wir schon und haben ihn in bester Erinnerung von unserer Tour nach Santiago de Compostela. Darüber hinaus ist ein neuer 2. Guide, der Theo, ein erfahrener Guide noch mit im Team. Alles beste Voraussetzungen dafür, dass die Tour nach Sizilien gut wird. Die Gruppe ist vom Alter her größtenteils 60+, einige scheinen  auch schon in meinem Alter zu sein. Alle sind nett, wobei die Gruppe noch zusammen wachsen muss.

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Nun zur heutigen Tour:

Bei etwas kühlerem Wetter als zuvor, ging es nach Castel Gandolfo mit dem Bus. Hier haben uns die Guides wohl den Anstieg mit dem Fahrrad erspart.

Castel Gandolfo

Castel Gandolfo war bis zur Zeit von Papst Benedikt die Sommerresidenz der Päpste. Hier oben geht immer ein leichter Wind und somit ist es hier deutlich kühler als im Zentrum von Rom.

Der derzeitige Papst Franziskus hat dem ein Ende gesetzt. Er sagte, dass er keinen Palast für sich benötige und so wurde das Castel Gandolfo zu einem Museum für Jerdermann.

Geht man vom zentralen Platz in Castel Gandolfo etwas tiefer, hat man einen tollen Blick auf den Kratersee Lago di Albano.

Lago di Albano

Dominik in seinem Element

Wenn man den Lageplan betrachtet, sieht man den Lago di Albano ganz im Westen. Die eigentliche Caldera des erloschenen Vulkans ist allerdings deutlich größer.

Von Castel Gandolfo ging es dann recht zügig zu unserem neuen Ziel. Theo, der diesmal vorne fuhr, machte ganz schön Tempo und nach ca. der Hälfte der Strecke fanden wir dann zufällig eine Bar, welch ein Glück…

Trinkpause

Zügig ging es dann weiter und schon bald waren wir am Meer. Eine besondere Eisdiele war das Ziel.

Wir wollten eigentlich schwimmen gehen, jedoch war der Wellengang recht hoch.

zu einem Eis passt natürlich auch immer ein frisches Bier

Danach ging es nur wenige Kilometer weiter zu unserem neuen Hotel. Die erste Radtag in Richtung Sizilien war geschafft.

 

Zwischentour nach Ostia 73 km, wenige Höhenmeter

Zur Zeit sind wir in einem Hotel im Süden von Rom. Hier warten wir auf die 2. Gruppe, die mit uns nach Sizilien fährt. Gestern sind wir im Hotel geblieben, da es morgens etwas geregnet hat. Heute sah es besser aus und so sind wir zu zehnt spontan nach Ostia gefahren, um nicht einzurosten. Ostia ist der Strand der Römer und hat auf mich einen sehr künstlichen/touristischen Eindruck gemacht. Ich denke, wenn die Badesaison vorbei ist, werden hier alle Läden dicht gemacht und die Bürgersteige hochgeklappt.

Kaffeepause auf dem Weg nach Ostia
weitgehend bewirtschafteter Strand von Ostia
wenn man keine Liege+Sonnenschirm will, hat man kaum Zugang zum Meer

Stadtbesichtigung von Rom, zu Fuß

Leider haben wir seit gestern Abend einen weiteren Corona-Fall zu beklagen. Peter hat es erwischt und nun muss er leider auch die Rückreise antreten.

Vom Hotel aus ging es mit unserem Bus zur nächstgelegenen Metrostation und dann per Metro zum Kolosseum. Dort trafen wir auf Brigitte, unsere deutsche, aber schon lange in Rom lebende, Stadtführerin. Sie rüstete uns mit Funk-Kopfhörern aus und so war ihre Stimme immer präsent, obwohl die Umgebung manchmal etwas lauter war.

Um den weniger interessanten Baustellenbereich am Kolosseum schnell zu passieren sind wir alle in den Bus  51 gestiegen, um eine Station weiter wieder auszusteigen. Hier hatten sich die Kopfhörer schon das erste Mal bewährt. Mit den klaren Ansagen von Brigitte blieben alle immer zusammen und die Busfahrt klappte schon mal ohne Verlust 🙈.

Brigitte zeigte uns unendlich viele Details und ließ uns an ihrem großen Wissen teilhaben. Für mich ist es im Nachhinein allerdings unmöglich diese vielen Dinge hier wieder zu geben. Deshalb kann ich die Besichtigungstour nur in groben Zügen beschreiben.

Das Nationaldenkmal, von deutschen Touris auch gerne als  „Schreibmaschine“ bezeichnet, an der  Piazza Venezia ist allerdings noch hell in Erinnerung. Ein Monumentaldenkmal, welches lediglich der Präsentation dient. (Bild s. 7. Radtag)

Brigitte, in ihrem bunten Outfit, kaum zu übersehen

Trevibrunnen, von der Seite

Der Trevibrunnen, erschaffen von Nicola Salvi im Jahre 1762, lockt unendliche Massen von Touristen an und gilt als Meisterwerk des Barock. Man sagt, wenn man eine Münze über die Schulter in den Brunnen wirft habe man einen Wunsch frei.

Spanische Treppe

Ein ebenso großer Anziehungspunkt ist die Spanische Treppe. Ich erinnere mich, dass man in früheren Jahren am Rand der Treppe sitzen, dort ein leckeres Panino essen und ansonsten einfach nur die Seele baumeln lassen konnte. Das ist leider nicht mehr erlaubt. Die kommunale Polizei erlaubt nicht mal mehr das man sich auf diese schöne Marmortreppe einfach nur setzt.

Zu Anfang der Tour sagte Brigitte uns, dass wir vermutlich nicht ins Pantheon können, da sich dort oft sehr große Warteschlangen bilden und es dann leider zeitlich nicht passen würde. Aber wir hatten Glück. Es gab zwar vor dem Pantheon eine Schlange, aber Brigitte sah sofort, dass es heute passt.

 

Pantheon

Unter Hadrian wurde das Pantheon im Jahre 128 n. Chr. fertig gestellt. Es galt 1700 Jahre lang mit ca. 45m Durchmesser als größter Kuppelbau weltweit. In der Mitte der Kuppel gibt es eine kreisförmige Öffnung mit einem Durchmesser von 9m. Die Kuppel ist aus einem antiken Beton gefertigt, dessen Zusammensetzung auch heute noch Rätsel aufgibt. Wenn man bedenkt, dass Beton, so wie er heute gefertigt wird, nach ca. 50 Jahren so marode wird, dass z.B ganze Brücken ersetzt werden müssen und außerdem die Technik des Stahlbetonbaus noch unbekannt war, fragt man sich schon wie das antike Rom solch einen Bau überhaupt erstellen konnte und wie man diese unglaubliche Haltbarkeit überhaupt hin bekam. Es scheint so, als wäre viel „know how“ von damals zu heute verloren gegangen.

7. Radtag, Durchquerung von Rom 51 km, 360 Hm

Zuerst ging es per Bus und Anhänger von unserem Hotel aus zum autobahnähnlichen Ring um Rom. Nahe dem Tiber-Radweg ging die Rad Tour von Nord nach Süd, quer durch Rom los.

***** hier noch Track einfügen*****

Natürlich fuhren wir erst einmal sehr entspannt den Tiber-Radweg entlang, auf dem das Radfahren relativ gefahrlos ist. Später ging es dann in den Kern der Altstadt und da musste man schon ganz schön aufpassen.

rechts der Tiberradweg

Um es vorweg zu sagen, allein wäre ich nicht mit dem Rad durch Rom gefahren, aber hinter Dominik mit seinem genialen Streckenpostensystem und Dietmar als letzter Mann fühlten wir uns schon sehr sicher. Nichts ist passiert und wir sind alle wohlbehalten, aber ganz schön geschafft, am Hotel angekommen.

Wir haben sehr viele, allerdings nur kurze, Eindrücke von Rom gewinnen können. Für einen Überblick super… mir hat es sehr viel Spaß gemacht.

Es folgen jetzt einige Bilder, teilweise ohne verbindenden Text. Die Reihenfolge der Bilder ist genau so wie wir gefahren sind, hoffe ich…

Nationaldenkmal „Schreibmaschine“

Kolosseum
Via Appia

So wie oben mit den großen runden Basaltsteinen sah die Via Appia über weite Strecken aus. Dieser Belag liegt nun schon seit ca. 2000 Jahren dort und ist noch immer nicht verschlissen. Sollte man vielleicht wieder einführen auf unseren modernen Straßen… aber bitte nicht auf Radwegen 🙈… unsere Radfahrer mit schmalen Reifen haben ganz schön geflucht… 😂😂😂

Danach ging es auf glatt asphaltiertem Untergrund weiter bis zum Hotel.

6. Radtag: Von Grosseto nach Monte Argentario 84 km, 370hm

Das Unglück dieser Reise sollte nicht enden. Am Morgen des 6. Radtags hatten Sammy und Katrin einen positiven Corona-Test und konnten die Reise somit nicht fortsetzen. Aus dem Pech von Katrin ergab sich für mich die Chance noch einmal das Rad zu wechseln, denn sie fuhr auch ein Leihrad der Marke Victoria mit einem etwas größeren Rahmen. Ich probierte es aus und von der Größe her war es ok. Die Hinterradbremse war mal wieder, wie sollte es anders sein, vollkommen abgefahren und damit ohne Bremswirkung. Unsere Guides hatten allerdings einen kleinen Fahrradladen in Grosseto ausfindig gemacht und somit wurden passende Bremsbeläge eingekauft. Bei der nächsten Gelegenheit wurden meine Beläge am Bus getauscht und seither ist mein Rad auch in Ordnung.

Bremsbeläge einkaufen in Grosseto, mein Blick ist noch etwas skeptisch

Die Karte oben zeigt unsere heutige Tour sehr schön. Oben in Grosseto sind wir noch in der Toskana, verlassen diese aber und fahren in die Maremma, einer landschaftlich ebenso sehr schönen Region, mit dem Ziel Porto S. Stefano auf der Insel Monte Argentario.

Links sieht man auch die Insel del Giglio, vor der das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia am 13. Januar 2012 mit einem Felsen kollidierte und 32 Todesopfer forderte. Der Kapitän verließ das Schiff als einer der Ersten und sitzt, soweit ich das weiß, heute im Gefängnis.

Die Maremma war früher ein Sumpfgebiet und die Bevölkerung dort litt sehr unter der Malaria. Leopold der II, Erzherzog der Toskana und Großherzog von Österreich legte im 19. Jahrhundert durch großzügige Anpflanzungen die Sümpfe der Maremma trocken und befreite auf diese Weise die Bevölkerung von ihrer großen Geißel.

Leopold der II
Maremma
Kaffeepause geht immer
Porto S. Stefano

5. Radtag: Von Cecina nach Grosseto 84 km, 400 hm

Zwischenzeitlich hatte ich ja mein Rad gewechselt und fahre jetzt mit einem blauen Zündap-Rad. Die Rahmengröße war zwar gleich, also viel zu klein, aber die Bremsen waren etwas besser. Ich nehme es sportlich, denn Thomas und Sabine werden mich retten.

Die Tour ging von Cecina  nach Grosseto. Wir passierten Elba, obwohl wir so weit im Landesinnern waren, das wir Napoleon‘s Insel nicht sehen konnten. Nördlich von Grosseto war unser Hotel, und so wie in Cecina, direkt am Meer. Da wir auch recht früh dort waren, reichte es für eine erfrischende Abkühlung, natürlich im Meer.

Cecina, vom Hotel aus
unterwegs am Meer
immer mit meinem Rad beschäftigt
Trinkpause
Dietmar, unser 2. Guide und zuverlässiger letzter Mann
Mittagspause am Bus

 

4. Radreisetag von… über Lucca nach Pisa 83km 520 hm

Da am Vortag 8 E-Bikes gestohlen wurden hat Launer noch am gleichen Abend einen Sprinter mit 7 E-Bikes angeliefert. Ein weiteres Rad befand sich als Reserve noch auf dem Radanhänger.

Somit ging es für die Geschädigten erst einmal darum ein Ersatzrad zu finden. Rita hatte sofort ein E-Bike der Marke Victoria gefunden, das zu ihrer Körpergröße passte. Die Hinterradbremse erzeugte allerdings ein metallisches Schleifen und hatte nur eine geringe Bremswirkung.

Ritas Leih-E-Bike

Bei mir war es schon schwieriger mit einem Ersatzrad. Die angelieferten Räder der Marke Zündap waren vom Rahmen her alle zu klein für mich. Wir fuhren dann trotzdem erst einmal los, weil wir dachten, dass sich das Schleifgeräusch der hinteren Bremsen während der Fahrt geben würde.

Mein 1. Leih-E-Bike sieht eigentlich recht sportlich aus…

 

******* hier noch Track einfügen******

Zuerst ging es den Abetonepass wieder abwärts und es zeigte sich, dass ich wohl ohne Hinterradbremse auskommen musste. So war es auch bei Ritas Rad. Gott sei Dank ist nichts passiert.

Für mich war zu diesem Zeitpunkt klar, dass ich so nicht nach Sizilien fahren kann und will.

Sabine und Thomas, ein teilnehmendes Ehepaar aus Ulm, sah unsere Misere und bot uns spontan an, dass sie uns ihre Räder dalassen würden, wenn sie wieder zurück fahren, denn sie hatten nur bis Rom gebucht. Das war natürlich toll für uns, denn Thomas hat ungefähr meine Körpergrüße und bei Sabine und Rita würde es auch passen. Wir müssten lediglich die Sattelhöhe anpassen. Mental war dieses Angebot für uns total wichtig und so  haben wir beschlossen bis Rom auszuhalten und danach mit guten Rädern weiter zu fahren.

1. Kaffeepause, neben mir Sabine und Thomas

In Lucca haben Dominik und ich dann festgestellt, dass bei mir nicht nur die hinteren Bremsklötze total abgefahren waren… der gesamte Bremssattel war defekt und wir hätten auch keine Ersatzbremsklötze gehabt… also mit diesem Rad kann es nur noch ohne Hinterradbremse weiter gehen. Bis zum Bus waren allerdings noch ca. 20 km zu überstehen. Zur Mittagspause am Bus ging es dann für mich natürlich nicht darum was Stefan, unser Busfahrer, Leckeres zubereitet hat, sondern mit welchem Rad komme ich weiter. Es war noch ein blaues Zündap-E-Bike verfügbar und so habe ich gewechselt, obwohl auch hier die Hinterradbremse nicht gut funktionierte.

Anschließend habe ich mich mit Dominik um Ritas Hinterradbremse gekümmert und dort neue Bremsklötze (aus meiner eigenen Reserve, die zufällig passte) eingebaut. Danach funktionierte ihre Bremse wieder gut.

Eigentlich soll das ja hier ein Reise- und und kein Fahrradreparaturblog sein, aber leider gehört diese Erfahrung auch hier her.

Nun aber weiter zur Tour, obwohl ich mich auf die vielen schönen Dinge rechts und links nicht konzentrieren konnte, denn wenn Du mit einer Gurke unterwegs bist, die viel zu kein für dich ist und mit der Du außerdem nur vorne bremsen kannst, denkst du ständig daran vorne nur ja nicht zu hart zu bremsen, denn dann machst Du einen Abflug über den Lenker.

An der Stadtmauer von Lucca
im Zentrum von Lucca
ein vornehmer Herr, Giacomo Puccini

Giuseppe Garibaldi, Nationalheld begegnet einem in nahezu jeder italienischen Stadt…

in Natura sieht der schiefe Turm von Pisa noch viel schiefer als auf diesem Bild aus…

In Pisa wurden unsere Räder verladen und es ging mit dem Bus zu unserem Hotel nach Checina.

3. Radtag von Sassuolo nach… über den Abetonepasss 92 km 2200 Hm

Eine große Herausforderung wartete mit 93 km und 2200 Hm auf uns.

Wir waren alle gut vorbereitet, obwohl viele von uns eine solche Höhendifferenz noch nicht gefahren sind. Für die E-Biker lag die besondere Herausforderung in der Kapazität des Akkus… so nach dem Motto: Hält der bis ganz oben?

Ich selbst bin auf dieser  Tour bisher nur auf „Eco“ gefahren, auch um mich daran zu gewöhnen mit nur wenig elektrischer Unterstützung zu fahren.

Wie am Vortag auch, war das Frühstück wieder um 7:00 Uhr, damit wir möglichst früh aufs Rad kommen.

Das große Erwachen kam dann am Bus, denn unser Anhänger mit allen Rädern war aufgebrochen worden. Insgesamt fehlten 8 E-Bikes, leider auch unsere. Nachdem die Polizei da war und alles aufgenommen hatte ging es trotzdem weiter nach Maranello zum Ferrari-Museum. Dort ging die eigentliche Tour zum Abetonepass los.

Dietmar, unser zweiter Guide, gehörte auch zu den Bestohlenen. Er hatte in der Hektik des frühen Morgens übersehen, dass sein gestohlenes E-Bike einen GPS-Tracker hat. Er stellte dann etwas später fest, dass sein E-Bike in der letzten Nacht zwischen 3:00 und 4:00 Uhr 3 x kurz bewegt wurde. Der aktuelle Standort seines Bike war ganz nahe an unserm Hotel.  Also haben wir die Polizei noch einmal informiert  und diejenigen, die keinen fahrbaren Untersatz mehr hatten, sind noch einmal zurück zum letzten Hotel gefahren. Die Polizei kam auch sofort und man hat uns versichert das gesamte Areal zu inspizieren. Wir sind dann noch bis 14:00 Uhr dageblieben, in der Hoffnung unsere Räder noch einmal wiederzusehen. Leider mussten wir dann in Richtung Abetone-Pass weiter und leider auch ohne unsere Räder, denn der Bus hatte heute die besondere Aufgabe, diejenigen Radfahrer einzusammeln, die es nicht bis oben schaffen…

Einsammeltour vom Bus aus

Abetonepass

2. Radtag von Casalmaggiore nach Sassuolo

Dafür, dass Dominik die Tour improvisiert hatte, war sie doch recht ansprechend.

erste Trinkpause

Es ging durch die norditalienische Poebene über Reggio Emilia in den wunderschönen Ort Sassuolo. Obwohl gerade die Poebene im Hochsommer unter extremer Dürre gelitten hat, war es jetzt wieder vollkommen grün. Vereinzelt konnte man nicht abgeerntete und völlig verdörrte Maisfelder sehen und bekam so einen Endruck wie es hier noch vor ein paar Wochen ausgesehen hat.

Zentraler Platz in Reggio Emilia

Sassuolo
ein Feierabendbier
nach 85 km
die Kultur darf natürlich nicht zu kurz kommen
vom Hotel aus